Die Wartung eines Heimspeichers ist nicht aufwendig: Du hältst den Speicher sauber und den Bereich drumherum frei, du aktualisierst die Software und achtest auf Meldungen in der App. Die meiste Arbeit erledigt der Speicher selbst.
In diesem Blog liest du, welche Aufgaben du selbst erledigst, worauf du bei Hitze und Frost achtest und wann ein Fachmann nötig ist.
Braucht ein Heimspeicher Wartung?
Ein Heimspeicher braucht wenig Wartung, ist aber auch nicht ganz wartungsfrei. Während eine Heizungsanlage eine regelmäßige Wartung verlangt, regelt ein moderner Heimspeicher das meiste selbst. Das Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht ständig die Spannung, den Strom und die Temperatur der Zellen und greift ein, sobald ein Wert außerhalb der sicheren Grenzen liegt.
Die Heimspeicher von Marken wie Zendure und Anker SOLIX arbeiten mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4). Da musst du nichts nachfüllen, so wie den Elektrolyt bei alten offenen Blei-Säure-Akkus. Was du als Besitzer machst, bleibt daher auf ein paar kurze Kontrollen beschränkt.
Wie wartest du einen Heimspeicher selbst?
Einen Heimspeicher wartest du selbst mit vier kurzen Routinen, für die du kein Werkzeug brauchst. Das gilt für einen Speicher in der Steckdose genauso wie für ein System, das ein Elektriker an einem eigenen Stromkreis angeschlossen hat: Die tägliche Pflege liegt bei dir als Nutzer. Die folgenden Aufgaben kosten dich zusammen wenig Zeit und verhindern, dass kleine Abweichungen unbemerkt größer werden.
Gehäuse des Heimspeichers staubfrei halten
Das Gehäuse deines Heimspeichers hältst du staubfrei, indem du es einmal pro Quartal mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abwischst. Achte dabei besonders auf die Lüftungsöffnungen, denn eine Staubschicht behindert die Kühlung und lässt den Speicher wärmer laufen. Verwende kein Reinigungsmittel mit Lösungsmitteln und sprühe niemals Wasser auf den Speicher oder die Anschlüsse.
Bereich rund um den Heimspeicher freihalten
Den Bereich rund um deinen Heimspeicher hältst du frei, damit Luft am Gehäuse vorbeiströmen kann. Stelle keine Kartons, keine Wäsche oder andere Dinge dagegen oder darauf und halte brennbare Materialien auf Abstand. Der Mindestfreiraum steht in der Anleitung deines Modells. Hänge außerdem einen funktionierenden Rauchmelder in denselben Raum, so wie es die Feuerwehr empfiehlt.
Firmware deines Heimspeichers aktualisieren
Die Firmware deines Heimspeichers aktualisierst du über die App des Herstellers. Hersteller wie Zendure und Anker SOLIX verbessern mit Updates die Energiesteuerung und die Stabilität und fügen manchmal neue Funktionen hinzu. Schau einmal im Monat, ob ein Update bereitsteht, oder aktiviere automatische Updates, wenn die App das anbietet. Sorge während der Aktualisierung für eine stabile WLAN-Verbindung und unterbrich das Update nicht.
Meldungen in der App deines Heimspeichers prüfen
Meldungen in der App deines Heimspeichers prüfst du am einfachsten, indem du Push-Benachrichtigungen aktivierst, sodass dich eine Fehlermeldung sofort erreicht. Schau außerdem einmal pro Woche auf das Lade- und Entlademuster; so lernst du, wie sich der Akku normalerweise verhält. Manche Systeme helfen dabei sogar selbst: Der Zendure SolarFlow 2400 Pro analysiert die Zelldaten in der Cloud und warnt frühzeitig bei Abweichungen.
Welchen Einfluss hat die Temperatur auf deinen Heimspeicher?
Die Temperatur hat großen Einfluss auf deinen Heimspeicher, denn die Zellen laden und entladen nur innerhalb eines bestimmten Bereichs. Bei Hitze oder Kälte schützt sich der Akku selbst, indem er die Leistung begrenzt oder vorübergehend stoppt. Das ist keine Störung, kostet dich aber Speicherkapazität und damit Ersparnis. Mit der richtigen Aufmerksamkeit je nach Jahreszeit hältst du diesen Verlust gering.
Heimspeicher bei hohen Temperaturen
Ein Heimspeicher profitiert bei hohen Temperaturen vor allem von kühler, frischer Luft im Raum. Öffne an warmen Tagen am kühlen Morgen ein Fenster oder eine Tür, damit sich die Wärme nicht staut. Für den Zendure SolarFlow 800 Pro und 2400 AC gibt es einen smarten Lüfter, der über die Temperatursensoren des Akkus automatisch anspringt. Diesen Lüfter findest du unter den Zubehör für deinen Heimspeicher.
Heimspeicher bei Frost
Ein Heimspeicher lädt bei Frost erst wieder, sobald die Zellen über 0 °C kommen. Die Zendure-Erweiterungsbatterien AB2000X und AB3000X haben dafür eine Selbstheizfunktion, die zwischen -20 und 0 °C anspringt und die Zellen zuerst aufwärmt. Prüfe nach einer Frostperiode in der App, ob dein Akku wieder normal lädt.
Welche Anzeichen deuten auf ein Problem mit deinem Heimspeicher hin?
Anzeichen für ein Problem mit deinem Heimspeicher siehst du meistens zuerst in der App, noch bevor du etwas auf deiner Energierechnung bemerkst. Achte auf diese Abweichungen:
- Keine Ladeaktivität: Der Akku lädt nicht, obwohl deine Solarpanels Strom übrig haben.
- Stillstehender Ladestatus: Der Ladeprozentsatz bleibt stundenlang gleich.
- Fehlermeldung oder offline: Die App zeigt einen Fehlercode an oder verliert immer wieder die Verbindung.
- Unlogische Werte: Die App zeigt negative oder unwahrscheinliche Leistungswerte an, zum Beispiel durch eine falsch platzierte Messklemme.
- Nachlassende Kapazität: Der Akku ist merklich schneller leer als zuvor.
- Ungewöhnliches Geräusch: du hörst ein Summen oder Ticken, das vorher nicht da war.
Oft liegt die Ursache in der Kommunikation zwischen Batterie, intelligentem Zähler und WLAN, und nicht in den Zellen selbst. Starte die Batterie gemäß der Anleitung neu und überprüfe die Verbindung mit dem P1-Zähler oder der Messklemme. Besteht das Problem weiterhin, nimm dann Kontakt mit dem Verkäufer oder Hersteller auf.
Welche Heimbatterie-Wartung überlässt du einem Fachmann?
Wartung an deiner Heimbatterie, die über Reinigen, Aktualisieren und Überwachen hinausgeht, überlässt du einem Fachmann. Öffne niemals selbst das Gehäuse und tausche keine Zellen oder internen Teile aus, denn darin befinden sich spannungsführende Teile.
Wie viel Fachwissen darüber hinaus nötig ist, hängt davon ab, wie deine Batterie angeschlossen ist. Eine Plug-in-Heimbatterie steckst du selbst in die Steckdose, daher bleibt das Fachwissen meist auf eine Störung beschränkt, die du nicht selbst löst. Systeme mit mehr Leistung, wie die Zendure SolarFlow 2400 AC oder die Anker SOLIX Solarbank Max AC, schließt ein Elektriker für die volle Leistung an einen eigenen Stromkreis an. Änderungen an so einem Anschluss und am Zählerschrank lässt du immer von einem anerkannten Installateur durchführen.
Was sind die Wartungskosten einer Heimbatterie?
Die Wartungskosten einer Heimbatterie bleiben niedrig, solange du die Routinen selbst durchführst, denn es müssen keine Teile regelmäßig ausgetauscht werden. Kosten entstehen erst bei einem Defekt außerhalb der Garantie, zum Beispiel ein Batteriemodul, das ersetzt werden muss.
Hat ein Elektriker dein System an einen eigenen Stromkreis angeschlossen, kannst du zusätzlich eine regelmäßige Kontrolle des Anschlusses wählen. Installateure und Servicebetriebe bieten dafür Wartungsverträge oder einzelne Inspektionen an, zu einem Preis, der vom System und der Entfernung zu deiner Wohnung abhängt. Frag deshalb vorab ein Angebot an, damit du weißt, was ein Kontrollbesuch kostet.
Wo kaufst du eine Heimbatterie, die wenig Wartung braucht?
Eine Heimbatterie, die wenig Wartung braucht, kaufst du bei TechPunt. Wir verkaufen Systeme von Zendure und Anker SOLIX, von einer Batterie, die du selbst in die Steckdose steckst, bis hin zu erweiterbaren Systemen für einen eigenen Stromkreis, mit integriertem Batteriemanagementsystem und einer App, in der du den Status verfolgst. Alles wird aus unserem eigenen Lager in Barneveld versendet, mit 2 Jahren Garantie auf jedes Produkt.
Du bist dir nicht sicher, welches Modell zu deiner Situation passt, oder hast du eine Frage zur Wartung deiner Batterie? Unser Kundenservice hilft dir per Telefon, E-Mail oder WhatsApp.


